Individuelle Ziele und Lebensvorstellungen werden ernst genommen und gefördert.

Die Klienten werden nicht auf ein uniformes und idealtypisches Persönlichkeitsbild hin therapiert. Es wird Wert auf einen Pluralismus der Anschauungen, Werte und Lebensstile unter der Beibehaltung der Abstinenz gelegt.


Das Streben nach Selbstbestimmung, Autonomie, Individualität  und Selbstverantwortung wird hierbei ernst genommen.


Allerdings sehen wir anfangs die Notwendigkeit der Fremdkontrolle durch die sozialtherapeutische Gemeinschaft. Im weiteren Therapieverlauf erhalten die Klienten immer mehr Freiheiten und sind somit auf eine zunehmende Selbstkontrolle angewiesen.

Die behandlungsorientierte therapeutische Gemeinschaft bildet das zentrale Element der Sozialtherapie. Sie bildet mit den Wohngemeinschaften (Wohngruppen) sowohl den äußeren Rahmen als auch die zentrale therapeutische Intervention.

Das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft gestaltet sich innerhalb der Grenzen der Hausordnung.


Innerhalb der Wohngemeinschaft erfährt der Bewohner ein Gefühl der Geborgenheit und Solidarität durch die gegenseitige Unterstützung. Außerdem bietet das Zusammenleben viel Konfliktpotential und Reibungsfläche, was die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme fördert.

Durch das enge Zusammenleben innerhalb dieser Gemeinschaft werden für den Einzelnen, für seine Umgebung sowie für den Therapeuten Probleme sicht- und bearbeitbar.


Innerhalb der therapeutischen Gemeinschaft lernen die Bewohner:

  1. sich innerhalb der gegebenen Grenzen sozial verantwortlich zu verhalten

  2. Normen und Werte hinsichtlich ihres Verhaltens zu reflektieren

  3. Defizite und Fähigkeiten realistischer wahrzunehmen

  4. Konflikte und unangenehme Gefühle auszuhalten

  5. Konflikte selbständig zu lösen


  6. neue Bewältigungs- und Problemlösungsstrategien


  7. die Initiative für Verhaltensänderungen zu ergreifen


Jeder Bewohner in der Aufnahme- und Gruppenphase hat zwei mal pro Woche für jeweils 1½ Stunden Gruppentherapie. Die Wohngemeinschaft ist auch die Bezugstherapiegruppe.

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Wir helfen Menschen - sich besser zu verstehen und Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. ihr Selbstbewusstsein zu stärken Probleme zu lösen, sich angemessen zu verhalten und nicht sich selbst und andere zu schädigen. Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Offenheit sollen – unter der Maßgabe der Abstinenz - die Grundmaxime des Handelns werden.


Unter dem Motto: STÄRKER IM LEBEN

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